Kulturraum NRW


Kommende Ausstellungen in NRW

Die Vorschau

Was wird es in den nächsten Monaten in den Museen und Kunst­hallen Nord­rhein-West­falens zu sehen geben? Eine Auswahl der viel­ver­sprechendsten, kom­menden Aus­stel­lungen in NRW.


Drei Lichtdome auf dem Dach der Bundeskunsthalle in Bonn. Ausschnitt. Foto: Guido Rading, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 3.0.

Kerstin Brätsch in Bonn


Ausstellungsansicht „Kerstin Brätsch – MƎTAATEM“, Munch Oslo 2025 (Cardboard structure, 2024; Ohne Titel, MƎTA Serie, 2020-24, Courtesy die Künstlerin & Gladstone Gallery; Para Psychics, 2020-22, Courtesy die Künstlerin & Gladstone Gallery). Foto: Uli Holz / Ove Kvavik.

Das Bonner Kunst­museum verschafft mit „Kerstin Brätsch – MƎTAATEM“ einen umfassenden Ein­blick in die farb­intensiven, Gattungs­grenzen über­schreitenden Bilder­welten der 1979 in Hamburg geborenen Künst­lerin.

Neben neuesten Arbeiten zeigt die Schau über 100 Werke aus den letzten andert­halb Jahr­zehnten. Die Aus­stellung ist in Ko­operation mit dem Munch Museum Oslo entstanden, wo sie bereits im Früh­jahr 2025 zu sehen war (Brätsch wurde 2017 mit dem Edvard Munch Art Award ausge­zeichnet).

Bonn, Kunstmuseum, 11. Dezember 2025 bis 12. April 2026

Carl Grossberg in Wuppertal


Carl Grossberg, Der gelbe Kessel / Maschinensaal, 1933/1925. Quelle: Wikimedia Commons / ebd., Lizenz: PD-Art.

Das Wuppertaler Von der Heydt-Museum richtet dem Maler der Neuen Sachlichkeit, Carl Grossberg, eine erste Retrospektive seit 30 Jahren ein. Der 1894 in Elberfeld geborene Künstler (†1940) widmete sich in seinem Werk fast ausschließlich Architektur-, Industrie- und Technikdarstellungen.

„Carl Grossberg: Sachlich – magisch – visionär“ ist organisiert in Kooperation mit dem Museum im Kulturspeicher Würzburg, wo die Ausstellung anschließend, ab Ende September, zu sehen sein wird.

Wuppertal, Von der Heydt-Museum, 22. März 2026 bis 30. August 2026

Manifesta 16 in Ruhrgebiet


Standorte der Manifesta 16 Ruhr: Gelsenkirchen Thomaskirche © Manifesta 16 Ruhr / Duisburg Kulturkirche Liebfrauen © Daniel Sadrowski / Essen Markuskirche © Daniel Sadrowski / St Anna Bochum © Claudia Dreyssee.

Im Sommer tobt im Ruhr­gebiet die europä­ische „nomadische“ Biennale. Die 16. Auf­lage der Mani­festa bespielt zwölf aufge­lassene Kirchen der Vor- und Nachkriegs­moderne in Duis­burg, Essen, Gelsen­kirchen und Bochum.

Die 1996 als Bien­nale für zeit­genössische Kunst begründete und seit­dem alle zwei Jahre an einem anderen Ort aus­getragene Mani­festa, versteht sich heute als „inter­­disziplinäre Platt­­form des koopera­tiven schöpferischen Handelns, die künst­­lerische Kreativi­tät und soziales Engage­­ment für den sozialen, urbanen und kultu­rellen Wandel in sich ver­eint“. Zuletzt, 2024, war sie in der Metropol­region Barce­lona zu Gast.

Ruhrgebiet, Manifesta 16 Ruhr, 21. Juni 2026 bis 4. Oktober 2026