Kulturraum NRW


Kommende Ausstellungen in NRW

Die Vorschau

Was wird es in den nächsten Monaten in den Museen und Kunst­hallen Nord­rhein-West­falens zu sehen geben? Eine Auswahl der viel­ver­sprechendsten, kom­menden Aus­stel­lungen in NRW.

Drei Lichtdome auf dem Dach der Bundeskunsthalle in Bonn. Ausschnitt. Foto: Guido Rading, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 3.0
Drei Lichtdome auf dem Dach der Bundeskunsthalle in Bonn. Ausschnitt. Foto: Guido Rading, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 3.0.

Johan Thorn Prikker in Krefeld

Johan Thorn Prikker, Heuschrecken, 1904. Aquarell und Tusche auf Karton. Kunstmuseen Krefeld, Foto: Dirk Rose
Johan Thorn Prikker, Heuschrecken, 1904. Aquarell und Tusche auf Karton. Kunstmuseen Krefeld, Foto: Dirk Rose .

Die Kunstmuseen Krefeld bestücken aus ihren eigenen – rund 1.000 Arbeiten des Künst­lers umfas­senden – Sammlungs­beständen eine umfang­reiche Präsenta­tion im Kaiser Wilhelm Museum unter dem hüb­schen Titel: „Schöne Anarchie – Johan Thorn Prikker und seine Zeit“.

Thorn Prikker (*1868 in Den Haag) war mit seinen Werken v.a. der Glas­malerei und seinem Wirken als Lehrer an Kunst­gewerbe­schulen und Akademien u.a. in Krefeld, Essen, Düssel­dorf und zuletzt Köln (†1932 in Köln) eine der prägenden Künst­ler der Moderne im Rhein­land der 1910er und 1920er Jahre.

Krefeld, Kaiser Wilhelm Museum, 17. Mai 2026 bis August 2027

Manifesta 16 in Duis­burg, Essen, Gelsen­kirchen und Bochum

Standorte der Manifesta 16 Ruhr: Gelsenkirchen Thomaskirche © Manifesta 16 Ruhr / Duisburg Kulturkirche Liebfrauen © Daniel Sadrowski / Essen Markuskirche © Daniel Sadrowski / St Anna Bochum © Claudia Dreyssee
Standorte der Manifesta 16 Ruhr: Gelsenkirchen Thomaskirche © Manifesta 16 Ruhr / Duisburg Kulturkirche Liebfrauen © Daniel Sadrowski / Essen Markuskirche © Daniel Sadrowski / St Anna Bochum © Claudia Dreyssee.

Im Sommer tobt im Ruhr­gebiet die europä­ische „nomadische“ Biennale. Die 16. Auf­lage der Mani­festa bespielt zwölf aufge­lassene Kirchen der Vor- und Nachkriegs­moderne in Duis­burg, Essen, Gelsen­kirchen und Bochum.

Die 1996 als Bien­nale für zeit­genössische Kunst begründete und seit­dem alle zwei Jahre an einem anderen Ort aus­getragene Mani­festa, versteht sich heute als „inter­­disziplinäre Platt­­form des koopera­tiven schöpferischen Handelns, die künst­­lerische Kreativi­tät und soziales Engage­­ment für den sozialen, urbanen und kultu­rellen Wandel in sich ver­eint“. Zuletzt, 2024, war sie in der Metropol­region Barce­lona zu Gast.

Duis­burg, Essen, Gelsen­kirchen und Bochum, Manifesta 16 Ruhr, 21. Juni 2026 bis 4. Oktober 2026