Kulturraum NRW


Kommende Ausstellungen in NRW

Die Vorschau

Was gibt es in den nächsten Monaten in den Museen und Kunsthallen Nordrhein-Westfalens zu sehen? Eine Auswahl von Ausstellungen in Köln, Düsseldorf, Essen, Münster und anderenorts in NRW.

Drei Lichtdome auf dem Dach der Bundeskunsthalle in Bonn. Ausschnitt. Foto: Guido Rading, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 3.0
Drei Lichtdome auf dem Dach der Bundeskunsthalle in Bonn. Ausschnitt. Foto: Guido Rading, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 3.0.

Christo und Jeanne-Claude in Düsseldorf

Christo und Jeanne-Claude vor dem Wrapped Reichstag, Berlin 1995. Photo: Wolfgang Volz, ©2021 Christo and Jeanne-Claude Foundation
Christo und Jeanne-Claude vor dem Wrapped Reichstag, Berlin 1995. Photo: Wolfgang Volz, ©2021 Christo and Jeanne-Claude Foundation.

Der Kunstpalast in Düsseldorf zeichnet anhand von Objekten, grafischen Arbeiten und Fotografien die künstlerische Entwicklung von Christo (1935-2020) und Jeanne-Claude (1935-2009) seit Mitte der 1950er Jahre nach.

„Christo und Jeanne-Claude – Paris – New York – Grenzenlos“ will dabei auch ihr Umfeld der Pariser Avantgarde Mitte des 20. Jhd. mit Gemälden und Objekten von Arman, Niki de Saint Phalle, Jean Dubuffet, Lucio Fontana, Yves Klein u.a. umreißen.

Düsseldorf, Kunstpalast, 7. September 2022 bis 22. Januar 2023

„Susanna – Bilder einer Frau“ in Köln

Artemisia Gentileschi, Susanna und die Alten, 1610. Ausschnitt. Lizenz: PD-Art, Quelle: Wikimedia Commons
Artemisia Gentileschi, Susanna und die Alten, 1610. Ausschnitt. Lizenz: PD-Art, Quelle: Wikimedia Commons.

Unter dem Titel „Susanna – Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo“ unternimmt es das Kölner Wallraf-Richartz-Museum, die Motivgeschichte der Susanna im Bade zu entfalten.

Gezeigt werden Werke von alten Meister:innen wie Artemisia Gentileschi, Anthonis van Dyck und Eugène Delacroix, Stücke der klassischen Moderne von Édouard Manet und Lovis Corinth u.a., aber auch Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen wie Kathleen Gilje und Zoe Leonard.

Köln, Wallraf-Richartz-Museum, 28. Oktober 2022 bis 26. Februar 2023

Barbarossa in Selm und Münster

Cappenberger Kopf (um 1160). Ausschnitt. Foto: Montecappio, Lizenz: CC BY-SA 3.0, Quelle: Wikimedia Commons
Cappenberger Kopf (um 1160). Ausschnitt. Foto: Montecappio, Lizenz: CC BY-SA 3.0, Quelle: Wikimedia Commons.

Den ungefähr 900. Geburtstag des Kaisers Friedrich I. Barbarossa (um 1122 - 1190) nimmt das LWL-Museum für Kunst und Kultur zum Anlass für eine zweiteilige Ausstellung: Im Schloss Cappenberg bei Selm ab 14. September „Barbarossa – Das Vermächtnis von Cappenberg“ und im Münsteraner Haus am Domplatz ab 28. Oktober „Barbarossa – Die Kunst der Herrschaft“.

Selm und Münster, Schloss Cappenberg / LWL-Museum für Kunst und Kultur, 28. Oktober 2022 bis 5. Februar 2023

Piet Mondrian in Düsseldorf

Piet Mondrian. Evolution | Piet Mondrian, Baum, 1912, Öl auf Leinwand, 74,9 x 111,8 cm, Utica, Munson-Williams-Proctor Arts Institute © bpk / Munson-Williams-Proctor Arts Institute / Art Resource, NY
Piet Mondrian. Evolution | Piet Mondrian, Baum, 1912, Öl auf Leinwand, 74,9 x 111,8 cm, Utica, Munson-Williams-Proctor Arts Institute © bpk / Munson-Williams-Proctor Arts Institute / Art Resource, NY.

Der niederländische Maler Piet Mondrian hätte 2022 seinen 150. Geburtstag feiern können (†1944). Die Kunstsammlung NRW nimmt im K20 das Jubiläum zum Anlass für eine Schau unter dem Titel „Mondrian – Evolution“, die sich auf das Frühwerk und die künstlerische Entwicklung Mondrians bis hin zum Konstruktivismus konzentriert.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel entstanden, wo sie bereits im Sommer 2022 zu sehen ist.

Düsseldorf, Kunstsammlung NRW, K20, 29. Oktober 2022 bis 10. Februar 2023

Helen Frankenthaler in Essen

Helen Frankenthaler, Grotto Azura, 1963. Öl auf Papier, 58,4 x 73,7 cm. Collection Helen Frankenthaler Foundation, New York. © Helen Frankenthaler Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2021. Foto: Courtesy Helen Frankenthaler Foundation, New York
Helen Frankenthaler, Grotto Azura, 1963. Öl auf Papier, 58,4 x 73,7 cm. Collection Helen Frankenthaler Foundation, New York. © Helen Frankenthaler Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2021. Foto: Courtesy Helen Frankenthaler Foundation, New York.

Das Museum Folkwang in Essen zeigt im Winter „Helen Frankenthaler – Malerische Konstellationen“. Frankenthaler (1928–2011) gehörte zur jüngeren Generation der New York School und steht für den Aufbruch des abstrakten Expressionismus hin zur Farbfeldmalerei. Allerdings wird man sie auf letztere keinesfalls festlegen wollen, sie zählte zu den vielseitigsten Künstlerinnen der Schule.

Die Gemälde und 75 Papierarbeiten umfassende Ausstellung ist in Kooperation mit der Kunsthalle Krems entstanden, wo sie bereits im Sommerhalbjahr 2022 zu sehen ist.

Essen, Museum Folkwang, 2. Dezember 2022 bis 5. März 2023