Kommende Ausstellungen in NRW
Die Vorschau
Was wird es in den nächsten Monaten in den Museen und Kunsthallen Nordrhein-Westfalens zu sehen geben? Eine Auswahl der vielversprechendsten, kommenden Ausstellungen in NRW.
Drei Lichtdome auf dem Dach der Bundeskunsthalle in Bonn. Ausschnitt. Foto: Guido Rading, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 3.0.
- Kerstin Brätsch
Bonn, Kunstmuseum, ab 11. Dezember 2025 - Carl Grossberg
Wuppertal, Von der Heydt-Museum, ab 22. März 2026 - Manifesta 16
Ruhrgebiet, Manifesta 16 Ruhr, ab 21. Juni 2026
Kerstin Brätsch in Bonn
Ausstellungsansicht „Kerstin Brätsch – MƎTAATEM“, Munch Oslo 2025 (Cardboard structure, 2024; Ohne Titel, MƎTA Serie, 2020-24, Courtesy die Künstlerin & Gladstone Gallery; Para Psychics, 2020-22, Courtesy die Künstlerin & Gladstone Gallery). Foto: Uli Holz / Ove Kvavik.
Das Bonner Kunstmuseum verschafft mit „Kerstin Brätsch – MƎTAATEM“ einen umfassenden Einblick in die farbintensiven, Gattungsgrenzen überschreitenden Bilderwelten der 1979 in Hamburg geborenen Künstlerin.
Neben neuesten Arbeiten zeigt die Schau über 100 Werke aus den letzten anderthalb Jahrzehnten. Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Munch Museum Oslo entstanden, wo sie bereits im Frühjahr 2025 zu sehen war (Brätsch wurde 2017 mit dem Edvard Munch Art Award ausgezeichnet).
Bonn, Kunstmuseum, 11. Dezember 2025 bis 12. April 2026
Carl Grossberg in Wuppertal
Carl Grossberg, Der gelbe Kessel / Maschinensaal, 1933/1925. Quelle: Wikimedia Commons / ebd., Lizenz: PD-Art.
Das Wuppertaler Von der Heydt-Museum richtet dem Maler der Neuen Sachlichkeit, Carl Grossberg, eine erste Retrospektive seit 30 Jahren ein. Der 1894 in Elberfeld geborene Künstler (†1940) widmete sich in seinem Werk fast ausschließlich Architektur-, Industrie- und Technikdarstellungen.
„Carl Grossberg: Sachlich – magisch – visionär“ ist organisiert in Kooperation mit dem Museum im Kulturspeicher Würzburg, wo die Ausstellung anschließend, ab Ende September, zu sehen sein wird.
Wuppertal, Von der Heydt-Museum, 22. März 2026 bis 30. August 2026
Manifesta 16 in Ruhrgebiet
Standorte der Manifesta 16 Ruhr: Gelsenkirchen Thomaskirche © Manifesta 16 Ruhr / Duisburg Kulturkirche Liebfrauen © Daniel Sadrowski / Essen Markuskirche © Daniel Sadrowski / St Anna Bochum © Claudia Dreyssee.
Im Sommer tobt im Ruhrgebiet die europäische „nomadische“ Biennale. Die 16. Auflage der Manifesta bespielt zwölf aufgelassene Kirchen der Vor- und Nachkriegsmoderne in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum.
Die 1996 als Biennale für zeitgenössische Kunst begründete und seitdem alle zwei Jahre an einem anderen Ort ausgetragene Manifesta, versteht sich heute als „interdisziplinäre Plattform des kooperativen schöpferischen Handelns, die künstlerische Kreativität und soziales Engagement für den sozialen, urbanen und kulturellen Wandel in sich vereint“. Zuletzt, 2024, war sie in der Metropolregion Barcelona zu Gast.
Ruhrgebiet, Manifesta 16 Ruhr, 21. Juni 2026 bis 4. Oktober 2026