Kulturraum NRW


Aktuelle Ausstellungen in NRW

Die Auswahl

Was läuft aktuell in den nordrhein-westfälischen Museen und Kunsthallen? Eine Auswahl der wichtigsten Ausstellungen.

Symbolbild Ausstellungen, Paris, Petit Palais. Foto: jvf
Symbolbild Ausstellungen, Paris, Petit Palais. Foto: jvf.

Die Große Kunstausstellung NRW in Düsseldorf

Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Außenansicht, 2014. Foto: jvf
Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Außenansicht, 2014. Foto: jvf.

Im Düsseldorfer Kunstpalast, drüben im NRW-Forum und im Ehrenhof ist zu Beginn des Sommers die „Große Kunstausstellung NRW 2022“ zu Gast. Seit 120 Jahren organisiert der Verein zur Veranstaltung von Kunst­ausstellungen e.V. die Düsseldorfer Leistungs- und Verkaufsschau mit Gegenwartskunst vornehmlich aus dem Rheinland.

Düsseldorf, Kunstpalast, 12. Juni 2022 bis 17. Juli 2022

Sean Scully in Neuss

Unter dem Titel „Song of the Colours“ zeigt die Langen Foundation auf der Raketenstation Hombroich Werke von Sean Scully. Der 1945 in Dublin geborene Maler und Bildhauer ist vor allem für seine Farbfeldmalerei bekannt.

In NRW zeigte zuletzt der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal im Sommer 2021 eine starke Scully-Ausstellung mit Schwerpunkt auf plastische Arbeiten des irischen Künstlers.

Neuss, Langen Foundation, 3. April 2022 bis 7. August 2022

Janet Cardiff & George Bures Miller in Duisburg

Das Lehmbruck Museum in Duisburg zeigt im Frühjahr Arbeiten des kanadischen Künstler:innenduos Janet Cardiff (*1957) & George Bures Miller (*1960). Cardiff & Miller wurden 2020 mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis ausgezeichnet.

Die Multimediakünstler:innen erschließen mit Soundinstallationen und mit Mitteln der augmented reality fiktive Dimensionen von Räumen und Orten. Sehr bemerkenswert waren zwei Arbeiten von Cardiff & Miller auf der dOCUMENTA (13).

Duisburg, Lehmbruck Museum, 27. März 2022 bis 14. August 2022

„1929 / 1955“ in Solingen

Felix Nussbaum - Trostlose Straße, 1938/1939, Öl auf Leinwand, 56 x 43 cm, © Zentrum für verfolgte Künste, Dauerleihgabe durch privaten Leihgeber / Anton Kerschbaumer - Stilleben mit Weihnachtsengel o. J., um 1930, Öl auf Leinwand, 98,5 x 68 cm © Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else-Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider
Felix Nussbaum - Trostlose Straße, 1938/1939, Öl auf Leinwand, 56 x 43 cm, © Zentrum für verfolgte Künste, Dauerleihgabe durch privaten Leihgeber / Anton Kerschbaumer - Stilleben mit Weihnachtsengel o. J., um 1930, Öl auf Leinwand, 98,5 x 68 cm © Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else-Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider.

Das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen kümmert sich mit der Ausstellung „1929 / 1955 – Die erste documenta und das Vergessen einer Künstler:innengeneration“ um die Anfänge der Kasseler Großkunstschau documenta. Der Vergleich mit der Vierten Große Kunstausstellung Kassel (1929) lenkt dabei den Blick auf jene Künstler:innen, die nach 1945 keine Aufmerksamkeit mehr fanden.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Zentrums für verfolgte Künste und des documenta archiv Kassel. Sie wird später, im Herbst/Winter 2022/23, im Museum für Gegenwartskunst in Krakau und im Sommerhalbjahr 2023 im Kasseler Fridericianum zu sehen sein.

Solingen, Zentrum für verfolgte Künste, 6. Mai 2022 bis 11. September 2022

Look at Me in Düsseldorf

Look at Me. Fotografie aus der The Walther Collection | Rotimi Fani-Kayode: Untitled, 1987-1988. Courtesy The Walther Collection, Neu-Ulm/New York and Autograph ABP, London
Look at Me. Fotografie aus der The Walther Collection | Rotimi Fani-Kayode: Untitled, 1987-1988. Courtesy The Walther Collection, Neu-Ulm/New York and Autograph ABP, London.

Die Kunstsammlung NRW präsentiert im Frühjahr/Sommer 2022 Fotografie aus Afrika und der „globalen Diaspora“ aus der Sammlung „The Walther Collection“ unter dem Titel „Look at Me“.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Werkzyklen von Fotograf:innen wie Zanele Muholi (*1972), Yto Barrada (*1971), Samuel Fosso (*1962), Santu Mofokeng (1956-2020), Malick Sidibé (1935-2016), David Goldblatt (1930-2018) und Seydou Keïta (1921-2001).

Düsseldorf, K21, 9. April 2022 bis 25. September 2022

Miriam Cahn in Siegen

Miriam Cahn, 2019, Courtesy die Künstlerin und Kunsthaus Bregenz, Foto: Rudolf Sagmeister
Miriam Cahn, 2019, Courtesy die Künstlerin und Kunsthaus Bregenz, Foto: Rudolf Sagmeister.

Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen zeigt eine Sonderausstellung mit Werken der Schweizer Künstlerin Miriam Cahn (*1949), der in diesem Jahr der renommierte und nur alle fünf Jahre vergebene Rubenspreis der Stadt Siegen verliehen wird.

In der Begründung der Rubenspreis-Jury heißt es: „Miriam Cahn vertritt eine eigensinnige malerische Position von großer Ausdruckskraft. Dabei verbinden sich subjektive Wahrnehmungen und Empfindungen mit gesellschaftlichen und politischen Fragen. Im Zentrum steht der Körper in seiner Fragilität und Ausgesetztheit, auch gegenüber äußeren Faktoren, wie sich insbesondere in den Arbeiten zur Situation von Geflüchteten zeigt.“

Siegen, Museum für Gegenwartskunst, 26. Juni 2022 bis 23. Oktober 2022

Kommende Ausstellungen in NRW